"Hands in hands" - basales Arbeiten im logopädischen und physiotherapeutischen Setting beim Syndrom der reaktionslosen (UWS) und responsiven (MCS) Wachheit

Datum Start
05.11.2021
Datum Ende
06.11.2021
Zeiten:
Fr. 10:00 - 17:30
Sa. 09:00 - 16:30
Fortbildungspunkte
16
Unterrichtseinheiten
16
Fachbereich:
Kindersprache / Entwicklungsstörungen
Kategorie:
-
Kursnummer
MJJC-2111
Gebühr
360 €

Dieses Seminar halten 2 Dozenten. Deshalb bildet unser System das Seminar 2x ab.

Die Themen „Syndrom der reaktionslosen Wachheit (UWS)" und „Syndrom der responsiven Wachheit (MCS)" (veralteter Begriff „Wachkoma") erlangen nicht nur in den Medien, sondern auch in den therapeutischen Berufsbildern immer größer werdende Bedeutung. Die Komplexität dieses Störungsbildes verlangt ein strukturiertes und gesamtheitliches Konzept für Behandlungsschritte im diagnostischen und therapeutischen Bereich. Die Umsetzbarkeit setzt die Auseinandersetzung mit theoretischen Grundlagen voraus.

Daher bringt dieses Seminar zunächst einen Überblick zu den Eckdaten der Theorie:

Begrifflichkeiten:

  • ein Störungsbild
  • unterschiedliche Begriffe
  • Ätiologie und Epidemiologie
  • Komplikationen und ihre Auswirkungen auf das logopädische Arbeitsfeld
  • Möglichkeiten in der Diagnostik
  • multidisziplinäre Therapiekonzepte

In der Praxis werden im Rahmen von Selbsterfahrung und Kleingruppen folgende Themen erarbeitet:

Körperwahrnehmung nach Affolter, Lagerung nach Bobath, Atemtherapie als Schnittstelle zwischen Physiotherapie und Logopädie, Abbau von pathologischen Reflexen auf ganzkörperlicher Ebene.

Mit diesen vorbereitenden Maßnahmen soll eine stressfreie Therapie im facialen und orofacialen Bereich ermöglicht werden.

Janik, Cornelia

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Cornelia Janik

absolvierte ihren Abschluss für Logopädie-Phoniatrie-Audiologie 2010 in Wien. Von Beginn ihrer Berufslaufbahn als Logopädin an arbeitete sie im neurologischen Bereich (zum Teil in Kombination mit geriatrischen und pulmologischen Störungsbildern). Ihre Diagnostik- und Therapieschwerpunkte liegen in der Behandlung von neurogenen Dysphagien, im Trachealkanülenmanagement sowie im Bereich der Unterstützten Kommunikation.