Aktivitätenorientiertes Vorgehen bei Aphasie unter Einbezug von Methoden der Unterstützten Kommunikation

Datum Start
21.10.2022
Datum Ende
22.10.2022
Zeiten:
Fr. 13:00 - 18:00
Sa. 09:00 - 16:30
Fortbildungspunkte
14
Unterrichtseinheiten
14
Fachbereich:
Neurologie
Kategorie:
Aphasie / Demenz / Sprechapraxie
Kursnummer
BS-2210
Gebühr
280 €
Durch eine Aphasie müsse die Betroffenen ihre Kommunikation neu ordnen. In der Therapie gilt es zunächst die Auswirkungen der Aphasie auf die Teilhabe zu erfassen und mit dem Patienten und ggf. mit dessen Bezugspersonen alltagsrelevante Ziele zu formulieren, um dann anschließend ein therapeutisches Vorgehen zu entwickeln um den Patienten in seiner Kommunikation zu stärken.Wie kann ein therapeutisches Vorgehen aussehen, das den Fokus auf die Teilhabe und Aktivtäten lenkt und den Patienten in seinen Fähigkeiten und Ressourcen stärkt? Vorgestellt wird ein exemplarisches Vorgehen unter Einbezug von Methoden der Unterstützten Kommunikation. Dabei wird das Augenmerk auf die drei Bereiche Diagnostik unter ICF-Aspekten, Zielformulierung und Methodenauswahl in der Therapie gelegt. Anhand von Beispielen wird ein Weg skizziert wie ein aktivitätenorientierter Ablauf den Patienten unterstützten kann seine Kommunikation im Alltag zu verbessern und sprachliche Fähigkeiten zu reorganisieren.

Inhaltlich wird auf folgende Themen eingegangen:

  • Erfassen von Dialogmöglichkeiten im Bereich Aktivität und Partizipation
  • Zielerhebung bei eingeschränkter Kommunikation
  • Methodenauswahl, Einsatzspektrum und Auswahl von nicht-elektronischen und elektronischen Hilfsmitteln
  • Versorgungsprozedere
  • Kommunikationssituationen gestalten und das Umfeld miteinbeziehen
  • Heilmittelkatalog und UK bei Aphasie
  • Kennenlernen von Tablets & Software für die Kommunikation und für Eigenübungen

Beer, Sabrina

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Sabrina Beer ist Logopädin, hat einen Master of Science in Neurorehabiliation und ist von Erstberuf Krankenschwester. Sie ist fachliche Leitung des Praxis- und Beratungsnetzwerkes "logBUK". Neben ihrer therapeutischen Arbeit, ist sie als Referentin und Dozentin zu diversen Themen der Unterstützten Kommunikation (UK) tätig. Sie hat langjährige Berufserfahrung im Bereich Klinik, Rehabiliation und ambulante Versorgung. Zu Ihren Arbeitsschwerpunkten gehören die Behandlung von neurologischen Störungen bei Kindern und Erwachsenen und v.a. der Bereich UK.