LoMo - Modellorientierte Diagnostik bei kindlichen Aussprachestörungen

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Ullrich, Maja

Die Dozentin absolvierte von 1991 bis 1994 eine Ausbildung zur Logopädin in Oldenburg. Von 1994 bis 1995 arbeitete sie als Logopädin am Sprachheilzentrum Oldenburg, seit 1995 als Mitarbeiterin in der logopädischen Praxis Sigle in Köln. Seit 1998 führt Frau Ullrich Fortbildungen und Seminare im Bereich von Lese- Rechtschreibstörungen (LRS), Aussprachestörungen und Dysgrammatismus bundesweit für verschiedene Fortbildungsträger durch.

Sie gründete 2014 das Fortbildungsinstitut für Logopädie und Sprachtherapie namens lo))go train. Maja Ullrich gibt Fortbildungen und Seminare zum Thema Lese-Rechtschreibstörungen, Dysgrammatismus und Aussprachestörungen. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt von ihr besteht in der Entwicklung und Erprobung von Fördermaterialien im Bereich der Logopädie und Sprachtherapie zur Behandlung von Lese-Rechtschreibstörungen und Aussprachestörungen. Bei PROLOG erschien von ihr das Spiel LAUTer Stempelei und das Aussprache-Buffet: eine umfassende handlungsorientierte Spielesammlung in Form eines Karteikastens. Sie studierte berufsbegleitend Lehr- und Forschungslogopädie an der RWTH-Aachen und schloss ihr Studium 2003 ab. Viele Jahre war sie als Lehrlogopädin im Bereich der Kindersprache an verschiedenen Schulen für Logopädie in NRW und als Dozentin im Bereich der Sprachheilpädagogik tätig.

Datum Start
26.06.2023
Datum Ende
26.06.2023
Zeiten:
Mo. 18:00 - 20:30
Fortbildungspunkte
1.5
Unterrichtseinheiten
3
Fachbereich:
Kindersprache / Entwicklungsstörungen
Kategorie:
Wahrnehmungs- und Lernstörungen
Kursnummer
UM-2306-O
Gebühr
55 €
Freie Plätze
verfügbar
Das LoMo befähigt Sie, auf Basis neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse zum Lauterwerb und modelltheoretischer Vorstellungen zur Sprachverarbeitung, eine differenzierte sprachliche Diagnose hinsichtlich der Aussprachefähigkeit Ihres Patienten zu stellen.

Sie lernen das der Aussprachestörung zu Grunde liegende Defizit aufzudecken und effektiv zu behandeln.

Die Basis hierbei bildet das Sprachverarbeitungsmodell nach Stackhouse & Wells (1993).

Mit Hilfe dieses Modells lernen Sie, für jedes Kind ein individuelles Profil der Stärken und Schwächen in der phonetisch-phonologischen Verarbeitung zu zeichnen. Aus dem gewonnenen Profil leiten Sie direkt das Vorgehen und die Ziele für die Therapie ab.