LoMo - Mut heißt machen: Gezielte Sprechchancen für Kinder mit selektivem Mutismus

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Laerum, Sabine

Die Dozentin lebte fünf Jahre in den USA und lernte dort die Therapiemethode PCIT-SM kennen, die bei der Behandlung des selektiven Mutismus explizit auf Eltern als Co-Therapeuten setzt. Sie ist Patholinguistin und Logopädin sowie Magistra der Linguistik und Rhetorik. Ihre Leidenschaft ist es, deutsch- und englischsprachige Familien mit selektiv mutistischen Kindern zu unterstützen und ihr Wissen zum Mutigen Sprechen in Fortbildungen an Eltern, Therapeuten und Pädagogen weiter zu geben.

Datum Start
04.12.2023
Datum Ende
04.12.2023
Zeiten:
Mo. 18:00 - 20:30
Fortbildungspunkte
1.5
Unterrichtseinheiten
3
Fachbereich:
Stottern/Mutismus/Poltern
Kategorie:
-
Kursnummer
LS-2312-O
Gebühr
55 €
Freie Plätze
verfügbar
Ein Kind mit selektivem Mutismus, das täglich Hilfe dabei erhält, das Schweigen zu durchbrechen, wird unweigerlich starke Mut-Muskeln entwickeln. Die durchschnittliche Therapie findet jedoch nur 45-60 Minuten pro Woche statt. Das sind etwa 0,75% der wöchentlichen Wach-Zeit eines Kindes. Um Schwung aufbauen zu können, wäre es ideal, wenn alle Bezugspersonen dem Kind helfen würden, täglich mehrfach mutig zu sprechen.

Aus diesem Grund vermittelt der Therapieansatz PCIT-SM („Parent-Child-Interaction-Therapy Adapted for Selective Mutism“) Verhaltenstechniken, mit denen Erwachsene das mutige Sprechen unterstützen können.

Wir schauen uns in diesem Kurs diese Techniken an, wie man Brücken ins Sprechen bauen kann und welches Verhalten das Schweigen stützt. Willkommen sind alle, die einem Kind mit selektivem Mutismus im Alter von 3 bis 9 Jahren helfen möchten - Fachpersonen und Laien.<7p>