Online-Seminar - Basalganglienerkrankungen und ihre Demenzen

Datum Start
04.09.2027
Datum Ende
04.09.2027
Zeiten:
Sa. 09:00 - 16:30
Mindest-Teilnehmerzahl
15
Fortbildungspunkte
8
Unterrichtseinheiten
8.0
Fachbereich:
Neurologie
Kategorie:
Aphasie/Demenz/Sprechapraxie
Kursnummer
HMDMG-2709-O
Gebühr
250.00 €
Freie Plätze
verfügbar
Art
ONLINE

NEU!

Ausgangspunkt sind die Anatomie und Funktion der Basalganglien: Was passiert, wenn es in diesen Strukturen zu degenerativen oder nicht-degenerativen Erkrankungen kommt?

Welche Auswirkungen zeigen sich auf Motorik und Kognition bei diesen PatientInnen?

Dargestellt werden verschiedene Basalganglienerkrankungen sowie demenzielle Syndrome, verbunden mit der Fragestellung, in welcher Kombination und mit welcher kognitiven Symptomatik diese vorkommen. Neben kognitiven werden zudem sprechmotorische, dysphagische und sprachliche Auffälligkeiten sowie deren Zusammenhänge besprochen.

Für die Diagnostik von Kognition, Dysarthrien und Schluckstörungen bei Basalganglienerkrankungen werden diverse Screenings und symptomatische Red flags vorgestellt, gefolgt von therapeutischen Möglichkeiten, wobei der Bogen vom LSVT-Training bis hin zu Kognitivem Training reicht. Diskutiert werden realistische Therapieziele in Abhängigkeit von der Art der Erkrankung (degenerativ versus nicht-degenerativ), therapeutische Grenzen, aber auch zahlreiche Möglichkeiten des kompensatorischen und kompetenzerhaltenden Trainings.

Die Teilnehmenden können nach Teilnahme

  • die anatomischen und physiologischen Grundstrukturen sowie die Funktionen der Basalganglien benennen,
  • unterschiedliche Demenzsyndrome und deren wichtigste Charakteristika beschreiben,
  • Basalgangliensyndrome (i.e.S. Parkinsonsyndrome) voneinander unterscheiden,
  • verschiedene Sprech-, Schluck- und Sprachstörungen bei Parkinsonsyndromen differenzieren und anhand gängiger Screenings diagnostizieren sowie
  • Therapieziele und -grenzen definieren.


Keywords:

Basalganglien, Demenz, Anatomie, Kognition, Dysarthrie, Dysphagie, kognitives Training, Parkinsonsyndrome, Therapieziele

Dr. Maria-Dorothea Heidler

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Die Dozentin studierte Sprechwissenschaft und war von 1996 bis 2024 in der neurologischen Abteilung der Brandenburg Klinik (Bernau bei Berlin) als akademische Sprachtherapeutin tätig. 2004 absolvierte sie eine Ausbildung zur Fachtherapeutin für Kognitives Training in Stuttgart, 2005 schrieb sie ihre Dissertation zum Thema Kognitive Dysphasien. Von 2012 bis 2017 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Rehabilitationswissenschaften an der Universität Potsdam.