Online-Seminar - Sprachsystematisches Aphasiescreening (SAPS)

Datum Start
19.03.2027
Datum Ende
19.03.2027
Zeiten:
Fr. 09:00 - 17:00
Mindest-Teilnehmerzahl
8
Fortbildungspunkte
8
Unterrichtseinheiten
8.0
Fachbereich:
Neurologie
Kategorie:
Aphasie/Demenz/Sprechapraxie
Kursnummer
BS2-2703-O
Gebühr
220.00 €
Freie Plätze
verfügbar
Art
ONLINE

Das Sprachsystematische Aphasiescreening (SAPS) ist ein neuartiges Testverfahren, mit dem die psycholinguistischen Domänen Phonologie/Phonetik, Lexikon/Semantik und Morphologie/Syntax auf verschiedenen Schwierigkeitsstufen sowohl in rezeptiver als auch in expressiver Modalität bei Personen mit Aphasie überprüft werden können. Die Aufgabenstellungen und modalitätsspezifischen sprachlichen Ebenen (Module) des Screenings sind modelltheoretisch begründet. Basierend auf dem individuellen SAPS-Leistungsmuster können konkrete Störungsschwerpunkte und erhaltene Ressourcen identifiziert, die Leistungsentwicklung für geübte und nicht geübte Materialien/Aufgaben erfasst und die Wirksamkeit der Behandlung psychometrisch gesichert festgestellt werden. Das SAPS wurde erfolgreich als Diagnostikinstrument in einer multizentrischen randomisiert-kontrollierten Studie eingesetzt (FCET2EC) und anhand der Studiendaten umfangreich validiert und normiert; gemeinsam mit seinem kommunikativ-pragmatischen Pendant (KOPS) diente es als Ausgangspunkt des Therapiemanuals „Evidenzbasierte sprachsystematische und kommunikativ-pragmatische Aphasietherapie - ESKOPA-TM“.

Teilnehmerstimmen:

  • Vielen Dank für den Überblick und die praktische Anwendung von SAPS.
  • Ich habe von den praktischen Übungen profitiert.
  • Wertschätzende Haltung der Dozentin und zeitlich entspanntes, ausdrücklich "stressfreies" Fortschreiten bei der Vermittlung des Lehrstoffs
  • Das Screening wurde sehr gut vorgestellt. Jetzt weiß man auch, dass sich der Preis bei der Anschaffung lohnt, weil man therapeutisch sehr gut an die Ergebnisse der Tests anknüpfen kann.
  • Die Vermittlung der SAPS war sehr gut. Ich habe das Material bereits im Vorfeld gekauft. Nun kann ich es bei Patienten anwenden.


Keywords:

SAPS, Aphasie, Aphasiediagnostik

Stefanie PD Dr. Brühl

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Priv.-Doz. Dr. Stefanie Brühl, Klinische Linguistin (BKL), ist Privatdozentin für Kognitive Neurowissenschaften und Medizinische Psychologie an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf und Gastwissenschaftlerin in der Sektion Klinische Kognitionsforschung an der RWTH Aachen, sowie selbstständig tätig. Seit ihrem Magisterabschluss in Deutscher Philologe, Philosophie und Politischer Wissenschaft im Jahre 2001 ist sie klinisch, wissenschaftlich und lehrend an (außer-)universitären und klinischen Einrichtungen tätig, darunter an den Universitäten in Aachen, Freiburg, Urbana-Champaign (USA), Sydney (AUS) und Manchester (UK), an SRH-Fachhochschulen, sowie an Kliniken in Hagen und Meerbusch. Ihre Themenschwerpunkte sind die Entwicklung, Überprüfung und didaktische Vermittlung von Methoden zur Diagnostik und Behandlung von Sprach- und Sprechstörungen sowie ihren neuropsychologischen Begleitstörungen nach Schlaganfall und bei Demenz. Dabei stehen innovative Ansätze im Vordergrund, die auf modelltheoretischen, computationalen und/oder neurowissenschaftlichen Grundlagen beruhen und die unter Berücksichtigung klinischer Erkenntnisse theoretisch fundiert und praxisnah vermittelt werden. Sie ist unter anderem Mitautorin von SAPS (Brühl et al., 2022), ESKOPA-TM (Grewe et al., 2020) und Szenario-Test (Nobis-Bosch et al., 2020) sowie in die aktuelle Entwicklung der Leitlinie „Aphasie und Sprechapraxie“ involviert. Weitere Informationen auf https://steffiebruehl.de