Kongress 2023
Aphasie und Demenz behandeln:
Praxis und Perspektiven

Direkt anmelden

18. Mai und 19. Mai 2023 Kongress Aphasie und Demenz behandeln

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Therapie aphasisch bedingter Störungen stellt häufig eine therapeutische Herausforderung dar: Bei schwer ausgeprägten sprachlichen Störungen oder bei Aphasien, die schon seit Jahren bestehen, stellt sich die Frage, ob sich (noch) Verbesserungen erreichen lassen. Liegen leichte Beeinträchtigungen vor, die sich entweder gar nicht oder nur marginal objektivieren lassen, ergeben sich Zweifel, ob Sprachtherapie überhaupt sinnvoll ist. Der Nutzen von Sprachtherapie steht dabei vor allem dann in Frage, wenn die aphasischen Symptome von neuropsychologischen Beeinträchtigungen, wie z. B. Gedächtnisstörungen oder Störungen der Exekutivfunktionen, überlagert werden.

Mit ähnlichen Herausforderungen werden Therapeut*innen konfrontiert, wenn sie Demenzen behandeln, die mit einer Sprachstörung verbunden sind. Aufgrund der Progredienz der dementiellen Erkrankungen gab es bis vor einiger Zeit einen therapeutischen Nihilismus, der daraus bestand, dass Demenzen als ein nicht zu veränderndes Schicksal akzeptiert wurden.

Der Kongress „Aphasie und Demenzen behandeln: Praxis und Perspektiven“ wird zeigen, dass sich die Herausforderungen in der Aphasietherapie bewältigen lassen und dass ein therapeutischer Nihilismus gegenüber den Demenzen nicht gerechtfertigt ist. In Vorträgen und Workshops werden Expert*innen eine Reihe von Aspekten der Aphasie- und Demenzdiagnostik bzw. -therapie mit dem Ziel aufnehmen, Hilfen für die therapeutische Praxis zu vermitteln. Dabei werden sie auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zurückgreifen und mit eigenen therapeutischen Erfahrungen verbinden. Der Kongress verfolgt damit den Gedanken, Wissen aus der Praxis für die Praxis weiterzugeben.

Die bewährte Struktur der Loguan-Kongresse wurde beibehalten: Während an den Vormittagen die Vorträge stattfinden, besteht an den Nachmittagen die Möglichkeit, zwei Workshops zu besuchen. Der erste Kongresstag am Donnerstag, den 18.05.2023 beschäftigt sich mit den Aphasien und der zweite am Freitag, den 19.05.2023 mit den Demenzen. Die beiden Kongresstage können zusammen, jedoch auch einzeln gebucht werden.

Optional ist am Abend des ersten Kongresstages eine Nachtwächterführung mit einem anschließenden gemütlichen Beisammensein buchbar. Die Universitätsstadt Ulm mit dem Ulmer Münster laden dazu ein, unter sachkundiger Führung erwandert zu werden.

Das Team von Loguan ist stolz, dass es mittlerweile den dritten Kongress organisiert und freut sich darauf, Sie als Teilnehmer*in begrüßen zu können. Lassen Sie sich von den Kongressinhalten und der einmaligen Atmosphäre Ulms bezaubern.

Herzlichst,
Silvia Probst
Holger Grötzbach

TAG 1 – AGENDA

Donnerstag, 18. Mai 2023
Aphasie

08.00Einlass
ab 08.15Anmeldung zum Kongress
09.00Begrüßung Silvia Probst (Loguan) und Holger Grötzbach
09.05Holger Grötzbach: Neueste Entwicklungen der Aphasietherapie im deutschsprachigen Raum
10.10Dr. Helge Matrisch: Die (funktionelle) Bildgebung in der Diagnostik der Aphasie – vom cCT zum fMRT
10.45Kaffeepause
11.15Lena Spitzer: Gespräche führen trotz Aphasie: Bedeutung beeinträchtigter Exekutivfunktionen
11.50Annika Schiefer und Jeremias Lange: Potential digitaler Medien in der Aphasietherapie
12.25Prof. Dr. Norina Lauer: Die Rolle der Logopädie in der teilhabeorientierten Aphasierehabilitation
13.00Mittagspause mit Mittagessen
14.00Workshop: A
15.30Kaffeepause
16.00Workshop: B
17.30Stellenbörse
18.00Ende des ersten Kongresstages
18.30Nachtwächterführung durch Ulm mit anschließendem Get-together (zusätzlich buchbar)

Workshops A (14.00 Uhr)
Workshops B (16.00 Uhr)

Info

Bitte wählen Sie aus folgenden parallelen Workshops vier (Ihre beiden Favoriten, sowie zwei Alternativen) aus. Jeder Workshop wird jeweils um 14.00 und um 16.00 Uhr angeboten. Ausnahme: Workshop 8 wird nur 1x um 14.00 Uhr angeboten.

Holger Grötzbach Workshop 1-A (14.00 Uhr) und Workshop 1-B (16.00 Uhr):
Holger Grötzbach:
Update Aphasietherapie

Der Workshop geht in der Aphasiediagnostik auf die Verfahren ein, die zur Erfassung sprachlicher Aktivitäten entwickelt werden. In der Therapie geht es um die Vorstellung neuer Materialien sowie um evidenzbasierte Aphasie-Therapieansätze. Im Anschluss daran werden diejenigen Prinzipien in der Aphasietherapie dargestellt, die sich als effektiv erwiesen haben.


Lena Spitzer Workshop 2-A (14.00 Uhr) und Workshop 2-B (16.00 Uhr):
Lena Spitzer:
Gesprächsfähigkeit bei Aphasie verbessern: Bedeutung und Therapie der Umstellungsfähigkeit

Studien zeigen, dass für erfolgreiche Gespräche neben sprachlichen Fähigkeiten auch Exekutivfunktionen relevant sind, insbesondere die Umstellungsfähigkeit. Diese wird in Gesprächen beispielsweise bei einem Themenwechsel benötigt. Menschen mit einer Aphasie sind häufig in der Umstellungsfähigkeit beeinträchtigt, was sich negativ auf Alltagsgespräche auswirken kann. Um die Umstellungsfähigkeit und damit die Gesprächsfähigkeit zu verbessern, wurde ein neues Therapiekonzept entwickelt und evaluiert. Nach einer theoretischen Einführung und der Vorstellung der diagnostischen Möglichkeiten, wird das neue Therapiekonzept vorgestellt und anhand von Fallbeispielen veranschaulicht.


Wolfgang Kühne Workshop 3-A (14.00 Uhr) und Workshop 3-B (16.00 Uhr):
Wolfgang Kühne:
Neuropsychologie und Aphasie

Es werden wichtige neuropsychologische Aspekte der Krankheitsbewältigung nach Aphasie, der Angehörigenberatung und der ressourcenorientierten Unterstützung der Patienten behandelt. Dabei werden auch hilfreiche Strategien zum Umgang mit einer Post-Stroke-Depression und mit Antriebsstörungen vermittelt.


Raphael Bauder Annika Schiefer Workshop 4-A (14.00 Uhr) und Workshop 4-B (16.00 Uhr):
Annika Schiefer und Raphael Bauder:
Einbindung therapieergänzender Software in die Aphasietherapie

Der Wandel hin zu digitalen Medien bringt viele Chancen für die Aphasietherapie. Ob im Eigentraining, in der Therapie vor Ort oder für die Teletherapie können Apps die Rehabilitation unterstützen. Ziel des Workshops ist die gemeinsame Erarbeitung eines individuellen Fahrplans aller Teilnehmenden für die Einbindung digitaler Medien in die eigene Therapie. Dabei werden zu Beginn vor allem die Potentiale unterschiedlicher Anwendungen beleuchtet und live demonstriert. Aufgezeigt werden hier auch die Möglichkeiten zur Beschaffung spezieller technologischer Geräte, als auch der Aufbau einer Infrastruktur in der eigenen Praxis. Hierfür können auch individuelle Einstellungen in der Bedienung der Geräte für Patient*innen mit den unterschiedlichsten Einschränkungen dienen. In Kleingruppen werden ausgewählte Apps getestet und gemeinsam Kriterien für die Auswahl der Software, als auch Tipps für den Einsatz im Alltag erarbeitet.


Dr. Gabriela Barthel Workshop 5-A (14.00 Uhr) und Workshop 5-B (16.00 Uhr):
Dr. Gabriela Barthel:
Diagnostik bei Patienten mit Restaphasie

Patienten mit leichten Aphasien bzw. Restaphasien stellen häufig eine besondere Herausforderung für die therapeutische Arbeit dar. Mit bekannten Diagnostikinstrumenten wie zum Beispiel dem Aachener Aphasie Test werden diese Störungen meist nicht oder nur unzureichend erfasst. Der Workshop soll einen Einblick bieten, welche Tests bzw. Screeningverfahren geeignet sind, um einen umfassenden Eindruck von Patienten mit Restaphasien und deren sprachlichen Leistungen zu bekommen.


Beate Janusch Workshop 6-A (14.00 Uhr) und Workshop 6-B (16.00 Uhr):
Beate Janusch:
Melodische Intonationstherapie (MIT) bei erworbenen Störungen wie Aphasie und Sprechapraxie

Im Workshop soll die in den USA in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelte und mit Erfolg in der Behandlung von Patienten mit nicht-flüssiger Aphasie (und Sprechapraxie) eingesetzte Melodische Intonationstherapie vorgestellt werden. Wesentliche theoretische Hintergründe der Methodik, die seit den 1990er Jahren erforscht wurden, werden erläutert. Dazu zählen mögliche Wirkmechanismen wie auch der kurze Überblick über bisherige Evidenznachweise der Methode. Kernstück des Workshops wird die strukturierte praktische Vorgehensweise der Melodischen Intonationstherapie bei erwachsenen Patienten mit erworbener Störung anhand von Videos und durch erste, exemplarische Übungen sein.


Christina Kurfeß Workshop 7-A (14.00 Uhr) und Workshop 7-B (16.00 Uhr):
Christina Kurfeß:
Aktivitäts- und teilhabeorientierte Aphasie-Diagnostik und -Therapie

Im Workshop werden neben aktivitätsorientierten Messverfahren auch Selbst- und Fremdeinschätzungsfragebögen zur Erfassung sprachlich-kommunikativer Schwierigkeiten im Alltag vorgestellt. Anschließend werden die Bedeutung einer kontextsensitiven Therapie dargestellt, Therapieprinzipien erläutert und evidenzbasierte aktivitäts- und teilhabeorientierte Therapiemethoden vorgestellt. Schließlich soll die Nutzung einer Virtual-Reality-Plattform zum Training alltäglicher Kommunikationssituationen dargestellt werden. Der Workshop schließt mit allgemeinen Empfehlungen, die aus der Wissenschaft abgeleitet werden können und Hinweisen, wie diese umsetzbar sind.


Prof. Dr. Norina Lauer Workshop 8-A (14.00 Uhr):
Prof. Dr. Norina Lauer:
Akalkulie bei Aphasie

Bei Menschen mit Aphasie lassen sich häufig Störungen bei der Verarbeitung von Zahlen beobachten. Diese betreffen das Transkodieren, die quantitative Größenrepräsentation, die Verarbeitung von Rechenzeichen und die Rechenfähigkeit. Als Folge kommt es oft zu Einschränkungen im alltäglichen und selbstständigen Leben. Im Workshop werden Symptomatik, Diagnostik und Therapie der Akalkulie besprochen. Dabei wird der Schwerpunkt auf alltägliche Aufgaben zum Training von Zahlenverarbeitung und Rechnen gelegt sowie Apps vorgestellt, die sich für das häusliche Üben der Betroffenen eignen.


TAG 2 – AGENDA

Freitag, 19. Mai 2023
Demenz

08.00Einlass
ab 08.15Anmeldung zum Kongress
09.00Begrüßung Silvia Probst (Loguan) und Holger Grötzbach
09.05PD Dr. Stefanie Brühl: Sprachstörungen bei Aphasie und Demenz: Gemeinsamkeiten und Unterschiede
10.10Dr. Tabea Wuttke: Die drei ???: Das Wann, Wo und Wie der Sprachtherapie bei Demenz
10.45Kaffeepause
11.15Dr. Katharina Hogrefe: Diagnostik semantischer Störungen bei Demenz
11.50Prof. Dr. Christina Knels, Therapie Semantik: Was ist wie wirksam? – Stand der Evidenz sprachtherapeutischer Möglichkeiten bei dementiellen Erkrankungen
12.25Podiumsdiskussion „Die Rolle der Logopaedie/Sprachtherapie in der Behandlungsleitlinie bei Demenz“ mit Moderation Beate Janusch, Prof. Dr. Christina Knels, PD Dr. Stefanie Brühl, Dr. Katharina Hogrefe, Dr. Tabea Wuttke
13.00Mittagspause mit Mittagessen
14.00Workshop: C
15.30Kaffeepause
16.00Workshop: D
17.30Ende des Kongresses

Workshops C (14.00 Uhr)
Workshops D (16.00 Uhr)

Info

Bitte wählen Sie aus folgenden parallelen Workshops vier (Ihre beiden Favoriten, sowie zwei Alternativen) aus. Jeder Workshop wird jeweils um 14.00 und um 16.00 Uhr angeboten.

Monika Hübner, M.Sc. Workshop 9-C (14.00 Uhr) und Workshop 9-D (16.00 Uhr):
Monika Hübner, M.Sc.:
PEG-Versorgung bei Menschen mit fortgeschrittener Alzheimer-Demenz – wie können Logopäd*innen den Prozess der Entscheidungsfindung unterstützen?

Menschen mit einer fortgeschrittenen Alzheimer-Demenz leiden neben kognitiven und funktionellen Beeinträchtigungen an Störungen der Nahrungsaufnahme und der Schluckfunktion. Wenn Essen und Trinken im Verlauf der Erkrankung nicht mehr sicher oder bedarfsdeckend gelingen, werden häufig Überlegungen zur Sicherstellung der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme z. B. mittels PEG-Sonde angestellt. Im Rahmen dieses Workshops werden Vor- und Nachteile einer dauerhaften künstlichen Ernährung bei Menschen mit fortgeschrittener Alzheimer-Demenz und mögliche Versorgungsalternativen erläutert. Wir benennen außerdem die logopädischen Aufgaben innerhalb eines ethischen Klärungsprozesses und überlegen abschließend, welche hilfreichen Fragen Logopäd*innen im Rahmen einer ethischen Entscheidungsfindung formulieren können.


Dr. Tabea Wuttke Workshop 10-C (14.00 Uhr) und Workshop 10-D (16.00 Uhr):
Dr. Tabea Wuttke:
Training und Beratung zur Verbesserung der Alltagskommunikation von Angehörigen und Pflegenden bei Demenz

Die Alltagskommunikation mit Menschen mit Demenz stellt eine große Herausforderung für alle Beteiligten dar. Misslungene Kommunikation kann ein Grund für Eskalationsspiralen sowie für Gefühle der Überforderung und Frustration sein. Schulung von Angehörigen und Pflegenden kann hier ein Mittel sein Kommunikationsstress, Aggressivität und reaktive Depressionen zu vermeiden (z. B. Gerschke et al, 2012). Der Workshop wird sich mit dem Trainingsmanual TANDEM von Haberstroh & Pantel (2011), der Validation nach Feil (1993) und inhaltlichen Fragen zur Kommunikation bei Demenz auseinandersetzen. Ziel ist ein informiertes und informierendes Auftreten der Sprachtherapeut*in vor Angehörigen und Pflegenden für eine gelingende Alltagskommunikation.


Dr. Katharina Hogrefe Workshop 11-C (14.00 Uhr) und Workshop 11-D (16.00 Uhr):
Dr. Katharina Hogrefe:
Diagnostik semantischer Störungen mit dem Nonverbalen Semantiktest

Semantisch-konzeptuelle Verarbeitungsleistungen können bei verschiedenen Demenzformen beeinträchtigt sein. Sie spielen teilweise auch eine Rolle bei der Differenzialdiagnose. Im Workshop wird zunächst ein Überblick zu semantischen Verarbeitungsstörungen und deren Diagnostik bei frontotemporalen Demenzen und Demenzen vom Typ Alzheimer gegeben. Dann wird der Nonverbale Semantiktest (Hogrefe et al., im Druck) vorgestellt, der semantische Verarbeitungsleistungen in verschiedenen nonverbalen Modalitäten erfasst.
Hogrefe, K., Glindemann, R., Ziegler, W. & Goldenberg, G. (im Druck). Nonverbaler Semantiktest (NVST). Göttingen: Hogrefe.


PD Dr. Stefanie Brühl Workshop 12-C (14.00 Uhr) und Workshop 12-D (16.00 Uhr):
PD Dr. Stefanie Brühl:
Software-gestützte logopädische Therapie bei Personen mit dementiellen Erkrankungen

Aufgrund der epidemiologischen Entwicklung unserer Gesellschaft nehmen dementielle Erkrankungen wie Alzheimer Demenz, Parkinson oder primär progressive Aphasien kontinuierlich zu. Bei diesen Ätiologien liegen progrediente, logopädisch relevante Störungen vor. Bei begrenzten Ressourcen im Gesundheitssystem sind adjuvante computerbasierte Verfahren sinnvoll, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Der Workshop gibt einen Überblick über Bedingungen, Möglichkeiten und Grenzen dieser Verfahren.


Dr. Ann-Kristin Folkerts Workshop 13-C (14.00 Uhr) und Workshop 13-D (16.00 Uhr):
Dr. Ann-Kristin Folkerts:
Kognitive Interventionen zur Prävention und Therapie kognitiver Störungen: die NEUROvitalis-Reihe

In diesem Workshop werden die wissenschaftlich fundierten neuropsychologischen Interventionsprogramme zur Prävention und Therapie kognitiver Störungen aus der NEUROvitalis-Reihe vorgestellt. Hierunter fallen das NEUROvitalis-Basisprogramm und das Ergänzungsmodul NEUROvitalis Parkinson sowie NEUROvitalis digital, NEUROvitalis Sinnreich und NEUROvitalis HOME. Die Programme richten sich an unterschiedliche Zielgruppen mit unterschiedlichen kognitiven Ausgangsniveaus, d.h. kognitiv gesunde ältere Menschen, Menschen mit leichten kognitiven Störungen und Demenzen. Die Teilnehmer*innen des Workshops erhalten einen kurzen Überblick über den wissenschaftlichen Hintergrund, die jeweiligen Zielgruppen und die Inhalte der NEUROvitalis-Reihe.


Anita Straub Workshop 14-C (14.00 Uhr) und Workshop 14-D (16.00 Uhr):
Anita Straub:
Integrative Validation nach Richard® (IVA) Aphasie – ein Primärsymptom der Demenz

Sie frustriert die geringe Aussicht auf Verbesserung bei der Therapie von Menschen mit Demenz? Sie merken, dass Sie diese Menschen gar nicht erreichen? Dennoch wissen Sie, es ist unbedingt notwendig. Ich lade Sie zu einem Perspektivwechsel ein und Sie werden Ihren Therapieerfolg mit anderen Augen sehen. Erkennen Sie den Erfolg in jeder einzelnen Sitzung, auch wenn der nachhaltige Therapieerfolg eher unwahrscheinlich bleibt. Lernen Sie so mit mir den Menschen mit Demenz kennen: · Seine Defizite und Ressourcen · Seine innere Erlebenswelt · Ansatz der IVA: die Möglichkeit für einen Menschen mit Demenz Vertrauen aufzubauen · Logopädie: Teil des personzentrierten Umgangs und ein Werkzeug zur Verbesserung


Veronika Stein Workshop 15-C (14.00 Uhr) und Workshop 15-D (16.00 Uhr):
Veronika Stein:
EduKation demenz® und Partnerschaft – ein dyadisches Angebot für Menschen mit beginnender Demenz und ihre Partner*innen

Der Einbezug von Menschen mit beginnender Demenz in psychoedukative Schulungsangebote zur Entlastung durch Kommunikation setzt einen Perspektivwechsel bei uns Fachkräften voraus – und spezifisches Wissen über die Alltagsrelevanz von Demenzsymptomatik. Der Workshop bietet die Möglichkeit, das Kursprogramm und seine Wirksamkeit kennenzulernen. Die TeilnehmerInnen setzen sich auseinander mit Haltung und Methodik bedürfnisorientierter Kommunikation zum Erhalt von Lebensqualität bei Paaren, von denen ein*e PartnerIn von einer beginnenden Demenz betroffen ist.


KOSTEN

Sie haben die Auswahl!

Entweder Sie nehmen an einem der beiden Tage teil oder gleich an beiden Tagen.

  • Teilnahme an beiden Tagen
    Gebühr 320 € | 20 Fortbildungspunkte: Vorträge + 4 Workshops
  • Teilnahme an Tag 1: Aphasie
    Gebühr 190 € | 10 Fortbildungspunkte: Vorträge + 2 Workshops
  • Teilnahme an Tag 2: Demenz
    Gebühr 190 € | 10 Fortbildungspunkte: Vorträge + 2 Workshops
  • Nachtwächterführung Ulm mit anschließendem Get-together
    Gebühr 30 € (Stadtführung und Buffet, ein alkoholfreies Getränk ist enthalten)
  • 20 % Studenten/Schülerrabatt
  • 15 % Rabatt ab 3 Teilnehmer pro Einrichtung

Im Seminarpreis sind Getränke und Speisen enthalten.

Hier können Sie sich direkt anmelden

Direkt anmelden

Unser Flyer zum Download

Loguan Flyer Kongress Aphasie und Demenz