Kiefergelenk-Kurs mit Cranium (CMD/TMG) nach Reinhard Wolf®

Datum Start
13.11.2022
Datum Ende
14.11.2022
Zeiten:
So. 10:00 - 17:30
Mo. 09:00 - 16:30
Fortbildungspunkte
16
Unterrichtseinheiten
16
Fachbereich:
Sonderthemen
Kategorie:
-
Kursnummer
WR-2211
Gebühr
330 €

Spezifische Spannungszustände erkennen und erfolgreich behandeln.

Veränderungen und Probleme im Bereich des Kiefergelenkes können sich in Form von leichten Missempfindungen bis hin zu Artikulations- und Schluckstörungen zeigen. Hier gibt es diverse logopädische Übungsreihen zur Lockerung des Systems. Dabei ist es wichtig, die Beschwerden zu lokalisieren und praktische Hilfe zu leisten.

Der Lehrgang bietet Einblicke in die theoretischen Hintergründe, informiert über spezifische Krankheitsbilder und ihre Entstehung, und stellt erprobte Behandlungsstrategien für die tägliche Praxis dar. So können beispielsweise Techniken zur Lösung von Kieferblockaden Vorarbeit fürlogopädische Lockerungsübungen sein, um dann die artikulatorischen Symptome der Kieferproblematik effektiv zu behandeln. Logopädinnen und Logopäden sollen somit lernen, das Kiefergelenk so zu bearbeiten, dass möglichst wenig oder bestenfalls keine Einschränkungen für das logopädische Arbeiten verbleiben.

Theorie:

  • Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen den umliegenden Gelenken und Strukturen
  • Darstellung der Funktionszusammenhänge zwischen HWS, Kiefergelenk und Cranium
  • Anatomie, funktionelle Anatomie, Befund, Biomechanik, Untersuchung und Differentialdiagnostik
  • Erkennen von klinischen Mustern, Behandlung Kiefergelenk
  • Muskelbehandlung, Weichteilbehandlung, Eigenprogramm (Automobilisation und -stabilisation)
  • Auswirkungen auf den Gesamt-Bewegungsapparat
  • Untersuchung des Kiefergelenkes
  • Aufsteigende und absteigende Ketten diagnostizieren

Wolf, Reinhard

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Reinhard Wolf,

Jahrgang 1962, verheiratet, drei Kinder, zwei Enkeltöchter. Nach seinem Sanitätsdienst bei der Bundeswehr war seine Leidenschaft für das Thema Gesundheit geweckt. Er absolvierte seine Ausbildung zum Physiotherapeuten an den Döpfer Schulen in Schwandorf und sammelte zunächst berufliche Erfahrungen in verschiedenen Rehakliniken und Praxen. Als Dozent für innere Medizin, Neurologie und Pädiatrie gab er sein Wissen von 2002 bis 2005 an die Schüler der Döpfer Schulen weiter. In Regenstauf eröffnete er 2005 seine Physiotherapie-Praxis mit den Schwerpunkten Neurologie und Pädiatrie, während er sich parallel als Osteopath, Kinderosteopath und Bobath-Therapeut weiter qualifizierte. Seit 2007 widmet er sich mit viel persönlichem Engagement der Aus- und Weiterbildung von Therapeute in Deutschland und Österreich.