LoMo - Post Covid Patienten in der logopädischen Therapie - neue Aspekte bei bekannten Störungsbildern: Stimme, Atmung, Schlucken, Wortfindung - Erschöpfung, Trauma, Angst

Datum Start
19.04.2021
Datum Ende
19.04.2021
Zeiten:
Mo. 18:00 - 20:30
Fortbildungspunkte
1.5
Unterrichtseinheiten
3
Fachbereich:
Sonderthemen
Kategorie:
-
Kursnummer
WC-2104
Gebühr
55 €
Nach einer überstandenen Erkrankung mit Covid-19 leiden Betroffene oftmals an Folgeschäden, die die Leistungsfähigkeit stark beeinträchtigen können. Nicht nur schwere Verläufe einer Covid-19-Erkrankung (z. B. Beatmungspflicht) können Folgeschäden nach sich ziehen – auch leichter verlaufende Erkrankungen können mit langfristigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen verbunden sein. Eine verringerte Belastbarkeit der Lunge gehört u a. zu möglichen Symptomen. Andere Funktionseinschränkungen sind möglich.

Wissenschaftliche Studien belegen immer häufiger die klinische Erkenntnis, dass es bei einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 zu vielfältigen neurologischen Begleiterscheinungen und Folgeerkrankungen kommen kann. Symptome sind u.a. motorische und kognitive Funktionseinbußen, Nerven- und Muskelschmerzen, Geruchs- und Geschmacksstörungen. (siehe dazu z.B. S2k-LL SARS-CoV-2, COVID-19 und (Früh-) Rehabilitation).

Anhand von 2 Fallbeispielen (Stimme und Dysphagie) wird in diesem Webinar die Besonderheiten von Post–Covid Patienten im ambulanten Setting dargestellt und diskutiert. Grundlage dafür ist ein speziell dafür ausgearbeiteter Anamnese- und Diagnostikbogen anhand dessen die Spezifika erfasst und die daraus abgeleiteten Ziele erarbeitet werden können.

Wir fokussieren auch auf die Themen „Trauma“ und „Angst“, da sie in der Therapie eine entscheidende Rolle spielen können. Methoden werden hinsichtlich der ausgeprägten Erschöpfungssymptomatik kritisch auf ihren Einsatz überprüft.

Winterholler, Cordula

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Cordula Winterholler 

Ist Linguistin (M.A.) und Logopädin. Sie praktiziert seit 1999 in unterschiedlichen Einrichtungen und war von 2003 bis 2014 Lehrlogopädin für den Fachbereich „Dysphagie“ an der staatlichen Berufsfachschule für Logopädie in Erlangen. Ihre Schwerpunkte liegen in der Diagnostik, Therapie und Beratung von Schluckstörungen (Dysphagie) sowohl im Kinder- wie auch im Erwachsenenbereich; myofunktionelle Störungen; kindliche Fütter- und Essstörungen; neurogene Sprechstörungen (Dysarthrie) und Spracherwerbsstörungen