Techniken der Sekretförderung für kooperationsfähige und unfähige Patienten - Atemtechnik, manuelle Unterstützung, Geräteeinsatz

Datum Start
28.05.2022
Datum Ende
29.05.2022
Zeiten:
Sa. 10:00 - 17:30
So. 09:00 - 16:30
Fortbildungspunkte
16
Unterrichtseinheiten
16
Fachbereich:
Neurologie
Kategorie:
Spezielle Störungsbilder
Kursnummer
KB2-2205
Gebühr
350 €

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Um PatientInnen mit Sekretproblemen bzw. Hustschwäche adäquat behandeln zu können, bedarf es zunächst einer an das Hauptproblem angepassten Auswahl von Assessments zur Problemeinschätzung und Risikoanalyse. Auf dieser Basis können geeignete Therapiemaßnahmen ausgewählt und durchgeführt werden.

Inhalt:

  • Grundlagen der Physiologie des Sekrettransportes (mucoziliäre Clearance/Husteffektivität) und deren Ursachen für Störungen
  • Diagnostik inkl. praktisches Durchführen von Peak Cough Flow, Messung der Inspirationskapazität, Auskultation, etc.
  • therapeutische Behandlungstechniken ohne Geräteunterstützung (Atemtechnik, Hustunterstützung, Manuelle Techniken, Lagerung, …)
  • Eingehendes Erlernen unterschiedlicher aktiver und passiver wissenschaftlich geprüfter Therapiemethoden, wie autogene Drainage, PEP, ACBT etc.
  • Gerätehandling (Einstellung, Reinigung etc.)
  • unterstützende Maßnahmen wie Inhalationen, Sauerstoff, Kompression, NIV etc.

Assessment Tools / Beurteilung von:

  • Atemgeräuschen/Auskultation
  • Beurteilen der Husteffektivität
  • Stabilität der Atemwege
  • Sputumkonsistenz, Farbe
  • Röntgen
  • Spirometrie

Ziel:

  • Die TeilnehmerInnen kennen die Physiologie des Sekrettransportes sowie die pathophysiologischen Mechanismen, die zu Sekretproblemen führen können, ebenso die daraus resultierenden Folgen und die zur Therapie nötige Basisdiagnostik.
  • Sie sind in der Lage, eine selbständige Auswahl der für den/die PatientIn geeigneten Sekretförderungstechniken anhand der Basisdiagnostik zu treffen sowie unterstützende Maßnahmen zielgerichtet einzusetzen.
  • Wissenschaftlich geprüfte Therapiemethoden mit und ohne Geräte und unterstützende Maßnahmen können angewandt werden

Dr. Krenek, Beate

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Beate Krenek

Geboren 21.5.1963 in Wien, Matura 1981, Ausbildung zur diplomierten Physiotherapeutin am AKH Wien 1984, seit 1984 Arbeit am Krankenhaus Hietzing auf der Pulmologie, Aufbau der Atemphysiotherapie, seit 2006 leitende Physiotherapeutin des KH Hietzing, seit 1990 Lehrtätigkeit an 4 österreichischen Fachhochschulen und Abhalten von Fortbildungskursen über Atemphysiotherapie, seit 2006 stv.Lehrgangsleitung des Universitätslehrgangs für kardiorespiratorische Physiotherapie an der Med.Uni Graz, 2007 Beendigung des Pädagogikstudiums (University of Derby UK), 2010 MSC Meduni Graz, 2015 Beendigung des Studiums zum Dr. der Medizinischen Wissenschaften Meduni Graz.