Diagnostik und Therapie kindlicher Aussprachestörungen (P.O.P.T., Fox-Boyer)

Datum Start
18.02.2022
Datum Ende
19.02.2022
Zeiten:
Fr. 09:00 - 17:15
Sa. 09:00 - 15:45
Fortbildungspunkte
16
Unterrichtseinheiten
16
Fachbereich:
Kindersprache / Entwicklungsstörungen
Kategorie:
SES
Kursnummer
GI-2202
Gebühr
330 €

Phonetische Störung, phonologische Störungen, Dyspraxie, phonologische Verzögerung, Inkonsequenz: viele verschiedene Termini sind im Bereich der kindlichen Aussprachestörungen bekannt. Alles dasselbe, viele verschiedene Probleme, Synonyme, Definitionen? Für Studierende und Therapeuten ist es nicht leicht, sich in der Vielzahl der Begrifflichkeiten und der damit verbundenen Konzepte zu orientieren.

  • Vermittlung von theoretischen Grundlagen und Definitionen zu den genannten Begriffen mit praktischen Übungen sowie von Klassifikationsmöglichkeiten / Einteilungen von Aussprachestörungen und den damit verbundenen Störungsebenen
  • Vermittlung des diagnostischen Vorgehens mit Hilfe der Prozessanalyse anhand von Fallbeispielen sowie verschiedener therapeutischer Ansätze
  • Schwerpunkt im Bereich Therapie bildet die «Psycholinguistisch orientierte Phonologie-Therapie» (P.o.P.T.) (Fallbesipiele, praktische Übungen, Videos)
  • Inkonsequenztherapie

Der Kursinhalt ist identisch mit den Fortbildungen von Prof A. Fox-Boyer, Msc, Ph.D. die die Referentin autorisiert hat, den Kurs durchzuführen. Das angebotene Seminar auf der Basis des aktuellen internationalen Forschungsstandes verfolgt das Ziel, neben theoretischen Grundlagen mit hilfe von Fallbeispielen und praktischen Übungen die Teilnehmenden in der Klassifikation, der Diagnostik und der Therapie von kindlichen Aussprachestörungen zu schulen.

Groos, Inula

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Inula Groos

absolvierte ihre Ausbildung zur Logopädin von 1990-1994 an der Berufsfachschule für Logopädie am Werner-Otto-Institut in Hamburg. Von 1994-2000 arbeitete sie angestellt und freiberuflich in zwei logopädischen Praxen und studierte berufsbegleitend von 1996-2003 Phonetik an der Universität Hamburg. Seit 2000 arbeitet sie niedergelassen in eigener Praxis mit den Arbeitsschwerpunkten Kindersprache, i.B. Aussprachestörungen, LRS, Stottern und Mutismus. Von 1998-2008 und wieder seit 2015 war/ist sie Dozentin für Phonetik an der Berufsfachschule für Logopädie in Hamburg und seit 2003 bis heute gibt sie Fachfortbildungen zu verschiedenen Themen (Aussprachestörungen/P.O.P.T., Late Talker, LRS) im deutschsprachigen Raum. Von 2008-2012 hatte sie diverse Lehraufträge (klinische Phonetik, Aussprachestörungen, LRS, Stottern, Methoden stand. Diagnostik) im Studiengang Logopädie an der Hochschule Fresenius, Campus Hamburg. Inzwischen entwickelte sich ein ergänzender Arbeitsschwerpunkt durch die Weiterbildung im Bereich Psychotherapie. Seit 2013 arbeitet sie parallel als psychotherapeutische Heilpraktikerin.